Tierschutz Nienburg

"Drakenburger Heide" e.V.

Kein schöner Tag

Fr, 9.September 2016 von: Leitung Kategorie: Tierheim

kangoo1Liebe Tierfreunde,
heute Vormittag waren 3 Mitarbeiter vom Tierheim unterwegs in Sachen Tierschutz.
Das Auto war voller Tiere, welche, zum Tierarzt und zu uns ins Tierheim gebracht werden sollten.
Leider wurde dem Tierheimwagen die Vorfahrt genommen.
Es ist niemanden etwas schlimmes passiert. Keinem Mensch und keinem Tier.
Dafür sind wir dankbar und froh!
Unser Kangoo hat wirtschaftlichen Totalschaden. Nein, wir starten keinen Aufruf, da wir erst letztens unseren tollen Caddy repariert bekommen haben und er schnurrt wie ein Kätzchen.
Wir werden das schon „wuppen“.
Heute hat es uns getroffen. Die Gaffer! Menschen, die schön langsam vorbei fuhren und „gafften“. Keiner bot seine Hilfe an, um die Tiere schnell vom Unfallort zu bringen.
Unser zweites Tierheimauto brauchte über eine halbe Stunde zum Unfallort und eine weitere zum Tierarzt bzw. Tierheim, um die Tiere zu versorgen.

Die Mitarbeiter haben immer noch einen Schock, müssen aber in aller Früh wieder auf der Matte stehen, denn unsere Schützlinge müssen versorgt werden.
Wir können das Tierheim morgen erst ab 14 Uhr öffnen. Aus verständlichen Gründen brauchen alle etwas länger Zeit, um den Schreck zu verdauen. Wir bitten daher um Nachsicht.
Wir sind aber sicher, dass jeder dafür Verständnis haben wird.
Lieben Dank.


Mangelnder Respekt gegenüber der Tierschutzarbeit

So, 9.Oktober 2011 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell, Tierschutz Allg.

Der Fall von Tieraussetzung, wie bei den Katzen aus Rodewald, ist einer von vielen, mit dem sich die Tierheimmitarbeiter beschäftigen. Wie so oft, verlassen Mieter ihre alte Wohnung und lassen ihre (geliebten?) Tierchen zurück. Obwohl die Besitzer bekannt sind, wird sich an das Tierheim gewannt. Aber solange die Besitzer bekannt sind, haben wir als Tierschutz keine Befugnis die Tiere irgendwo rauszuholen. Dieses ist lediglich nur über Rücksprache mit dem Veterinäramt möglich. Viele Leute verstehen dieses nicht und werfen uns, dem Tierheim, mangelnden Tierschutz vor. Dieses macht uns sehr traurig, besonders da Mitarbeiter noch vor Ort beschimpft werden. Scheinbar ist vielen Aussenstehenden nicht bewusst, wieviel Arbeit, Herzblut, körperlicher sowie seelischer Schmerz ein Engagement im Tierschutz und die Arbeit im Tierheim mit sich bringt.

Ins Tierheim kommen sehr viele Menschen, die sich ein Tier wünschen und sich erhoffen, bei uns einen kleinen Stubentiger oder einen treuen Gefährten mitnehmen zu können. Wir nehmen die Verantwortung, die in der Vermittlung von Tieren liegt, sehr ernst. NICHT JEDER BEKOMMT BEI UNS EIN TIER! Das Wohl des Tieres steht bei uns an erster Stelle. Kann der Besitzer dem Tier das bieten, was es braucht? Passt eines unserer Tiere überhaupt zu dem neuen, potenziellen Besitzer? Die Vermittlung ist ein schwieriges Thema und wird von uns nicht leichtfertig behandelt. Wenn man z.B. mit der Intention kommt, einen „scharfen Hund“ zu bekommen oder fragt, was man tun müsse, um ein Tier aus diesem Gefängnis zu befreien, da verschlägt es uns schlichtweg den Atem. Nicht selten hätte man Lust diesem „Besucher“ den Weg zum Tor zu weisen. Nein, wir müssen die Zähne zusammenbeißen und bereitwillig Rede und Antwort stehen. Es gibt unzählige Beispiele, die sicherlich ein Buch füllen könnten!

Wir bitten alle, die nur ein müdes Lächeln und Spott für unsere Arbeit aufbringen, sich selber ein Bild von der Tierschutzarbeit zu machen, aktiv zu werden und einfach mal mit anzupacken. Sie werden sehen, dass Tierschutz sehr viel Energie kostet, sehr viel Kraft und an die nervliche Substanz geht.

Was treibt uns also an? Es ist das, was das Tier uns zurück gibt. Sei es die Katze mit dem Nervenschaden, die einem jeden Tag aufs neue die Hand leckt, der Hund, der dankbar für die Rettung aus unzumutbaren Verhältnissen ist und einen immer wieder aufs neue freudig begrüßt und natürlich auch die Menschen, die ins Tierheim kommen und unsere Arbeit respektieren und das eine oder andere Lob für uns haben.


Katzentot auf Heemsener Weg

So, 31.Juli 2011 von: Leitung Kategorie: Internes

motto.jpgUnsere Tierheimkatze Motte wurde auf dem Heemsener Weg, welcher nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge freigegeben ist, angefahren. Sie schleppte sich noch zu uns ins Tierheim. Beim Tierarzt wurde festgestellt, dass sich eine Rippe durch die Lunge gebohrt hat. Für Motte gab es keine Rettung.

Wir fragen uns:

1. Warum kümmerte sich der Unfallverursacher nicht um das verletzte Tier?

2. Warum wird trotz Verbots, der Heemsener Weg noch als Durchgangsstraße von der Öffentlichkeit genutzt?

3. Wann werden die Gemeinden aktiv und setzen die geplante Sperrung durch eine Schranke etc. in die Tat um?

4. Wenn man den Heemsener Weg schon unrechtsmäßig benutzt, warum wird die Straße als Rennstrecke angesehen, besonders hier am Tierheim?

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Strombrand im Tierheim

Di, 28.Juni 2011 von: Leitung Kategorie: Internes

heidorn1Noch mal Glück gehabt

Riesiges Glück hatte das Tierheim Drakenburg in der Nacht zu Montag. In dem alten Zwischentrakt hat es einen Kurzschluß gegeben, ausgelöst durch einen durch geschmorten Verteiler.
Die Tierheim-Mitarbeiter bemerkten am Montag morgen, daß es im Katzenhaus keinen Strom gab. Nur mit einer beherzten und wahrlich ehrgeizigen Suche von Herrn Leiding, Mitarbeiter der Firma Heidorn, wurde der Fehler in der Stromzuführung tief in der Dachbodenisolierung des Tierhauses gefunden.
„Wir hätten fast einen Brand im Dachstuhl des Katzenhauses erlebt. Nur die Verkettung von einigen Umständen hatte schlimmeres verhindert. Die abgebrannte Verteilerdose war nicht ganz am Holzbalken angebracht worden, gerade der Teil, welcher abbrannte, hing in der Luft, so dass sich der Schmorbrand nur auf die Verteilerdose beschränkt hatte. Grund des Defektes waren starke Leistungsabnahmen plus verrottete Dosenklemmen gewesen“, so die diplomierte Ingeneurin (FH) Helke Romann. (mehr …)

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Der tierische Weihnachtswunschzettel

Do, 2.Dezember 2010 von: Helke Romann Kategorie: Tierheim

real-dackelHallo liebe Tierfreunde,
hier meldet sich Eurer Raudi. Ich lebe schon seit über einem Jahr im Tierheim Drakenburg und kenne diesen Ort daher wie meine Westentasche. Wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten zu und dieses Fest wollen natürlich auch wir Tiere ein wenig feiern. Nach eingehender Beratung mit den anderen Bewohnern habe ich eine Wunschliste für Heiligabend erstellt.

Kein Luxus –  wir sind nämlich sehr bescheiden und wünschen uns nur praktische Dinge. Dennoch würden wir uns sehr, sehr freuen, wenn Ihr uns das ein oder andere Geschenk im Tierheim vorbeibringen würdet. Dabei kann es sich selbstverständlich auch um gebrauchte Gegenstände handeln, die Sie selber nicht mehr verwenden, sie sollten allerdings in einem gebrauchsfähigen Zustand sein.

Der Hundewunschzettel:

– Hundeleinen und Hundegeschirr sowie Liegekörbe, denn hier haben wir aufgrund der starken Nutzung immer dringend Bedarf

– ganz toll wären „Buster Fun Bones“, Knochen aus Plastik, die man mit Leckerchen befüllen kann. Damit können wir uns selbst beschäftigen und langweilen uns nicht so sehr.

– Schweineöhrchen und Ochsenziemer für uns, damit die Nacht im Tierheim nicht ganz so langweilig wird

– ausrangierte große, kuschelige und saubere Decken für  unsere Körbe.

Die Bewohner aus dem Katzenhaus haben mir folgenden Wunschzettel gegeben:

– Spezialfutter von der Firma Hill´s: „Canine/Feline a/d“, ganz wichtig für unsere Kätzchen, die das Futter verweigern und mit der Spritze gepäppelt werden müssen.

– Aufzuchtsmilch „Cimi-Lac“ oder von Royal Canin, bitte nur diese, da wir mit dieser Milch die besten Erfahrungen gemacht haben

– Kratzbäume oder Kratzbretter sowie Kuscheltiere für unsere Katzen

– ausrangierte Transportkörbe oder Schlafmöglichkeiten wie Kuschelbettchen. Super gefragt sind diese Katzenliegen, die man an Heizkörper einhängen kann.

– Spielzeuge, wie Fellmäuse mit einer Glocke wären ein Traum.

Die Zweibeiner haben auch ein paar Wünsche geäußert, als sie von meinem Wunschzettel hörten:
– Maschendrahtzaun, ca. 2 Meter hoche Zaunstangen, da einige meiner Mitbewohner sehr gut springen können.

– Dachlatten bzw. Holzbretter, jeglicher Art

– Beton, Kies, Sand und speielle Betonfarbe

– Feuchtraumlampen für die Tierhäuser.

– Neue Deckel für die Abflüsse im Katzenhaus.

Im Namen unsere Vierbeiner sagen wir tausendmal DANKE für Ihre Unterstützung!

Euer Raudi

Nachtrag: Dank eines schönen Berichtes in der Kreiszeitung und BlickPunkt sind schon einige sehr liebe Menschen mit kleinen Geschenken für unsere Tiere in das Tierheim gekommen.

Nachtrag 2: Viele  Menschen kamen in den letzten Tagen bei uns in das Tierheim mit kleinen Geschenken unter den Armen, wie Decken, Leckerlies, Hundewärmedecken und viele andere Tierartikel. Vielen lieben Dank!

Nachtrag 3: Am 14.12. überreichten uns zwei liebe Menschen neben Geschenke für die Tiere auch noch folgenden Brief, welchen ihre Kinder zusammen mit den Familienhunden verfasst hatten: Brief an Raudi

Nachtrag 4: Und wieder kam ein liebes Menschenpaar ganz aus dem Fernen Syke, wo auch die Kreiszeitung ihr zu Hause hat, auf unser Tierheimgelände. Vollgepackt mit zahlreichen Geschenken für Hund und Katz, alles extra nur für uns neu eingekauft, darunter auch Kratzbäume, Decken, Leckerein und vieles mehr. Vielen lieben Dank!


Futterspende!

Sa, 24.April 2010 von: Helke Romann Kategorie: Tierschutz Aktuell

sievertTierschutz Nienburg
„Drakenburger Heide“ e.V.

sagt

DANKE

Liebe Firma Jörg-W. Sievers,

alle Tiere des Drakenburger Tierheims sowie alle Mitarbeiter senden Ihnen ganz herzliche Dankesgrüße für die großzügige Futterspende im Wert von 180 €.
(Auf das Bild klicken für eine größere Darstellung)

Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass sich Menschen selbstlos für Tiere einsetzen, so gebührt Ihnen nochmals unser tiefstempfundener Dank!

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