Tierschutz Nienburg

"Drakenburger Heide" e.V.

Tier gefunden – was nun?

So, 31.Juli 2016 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell, Tierschutz Allg.

Plötzlich stehen sie da, die fremde Katze, der fremde Hund, aber bei beiden sollte man sich unterschiedlich verhalten. Die Katze streicht schnurrend um Ihre Beine oder sitzt vor Ihnen und schaut mit großen hoffnungsvollen Augen, ob da wohl etwas Futter zum erbetteln ist.
Nicht jede fremde Katze ist auch wirklich ein Tier in Not. Vielleicht gehört sie einem Nachbarn, der neu zugezogen ist, oder ein Nachbar hat sich seit kurzem eine Katze zugelegt, ist in Urlaub gefahren und sein Tiersitter hat das Tier entkommen lassen oder in einem Auto ein unfreiwilliger Passagier gewesen usw. usw.

Katzen sind schlau, sie haben schnell heraus, wo es im Laufe eines Tages eine extra Portion Futter oder zusätzliche Streicheleinheiten gibt, wenn der eigene Mensch nicht zu Hause und der Katze langweilig ist.

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Artikel vom Tierschutz für den Tierschutz

Mi, 26.Januar 2011 von: Helke Romann Kategorie: Tierschutz Allg.

Aus aktuelken Anlass greifen wir nochmals erneut dieses Thema zum Katzenjammer auf.

Die Stadt Verden greift jetzt aktiv in die Katzenproblematik ein und verlangt von jedem Katzenbesitzer, dass sein Tier kastriert werden muss. Es sollen sogar Gutscheine für die Kastrationen ausgegeben werden, um die Halter finanziell zu unterstützen.

Was wir vom Landkreis Nienburg fordern:
Die Kastrationsverpflichtung für alle Halter von Freigängerkatzen und gemeinsame Kastrationsaktionen mit den Kommunen sind dringend anzustreben, um das Leid der Tiere zu minimieren.

Wenn man aber sofort und wirkungsvoll was erreichen will, müssen Gemeinde, Kommune, Städte, Veterinäramt, Bürger und Tierschutz gemeinsam Hand-in-Hand arbeiten und konsequent mitmachen!

Der Bundestierärztekammer-Tierschutzausschuss begrüßt den Vorstoß der Stadt Paderborn zur Behebung der Überpopulation frei lebender Katzen und fordert Gemeinden und Landkreise auf sich diesem Vorgehen anzuschließen.

Vielleicht könnte auch bald der Landkreis Nienburg ein Pilotprojekt inizieren? Wenn ja, würden wir uns freuen, von Anfang an mit “in das Boot geholt” zu werden.

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Kaninchenhaltung im Winter

Fr, 26.November 2010 von: Helke Romann Kategorie: Tierschutz Allg.

Aus dem aktuellen TASSO-Newsletter

Drinnen oder draußen –
wo ist’s im Winter besser für Familie Hoppel?

Der Winter hat in Deutschland Einzug gehalten und in den Nächten sinken die Temperaturen schon verbreitet deutlich unter 0 Grad. Viele Kaninchenbesitzer fragen sich jetzt: „Kann ich meine Kaninchen im Außengehege lassen, oder hole ich sie besser herein?“
Ist die Unterkunft gut isoliert, zugfrei und bietet ausreichend Bewegungsraum, können Kaninchen den Winter auch im Freien verbringen. Auf keinen Fall sollten die Tiere auf der Stelle sitzen müssen, weil sie sich dann nicht „warmlaufen“ können. Tierärzte empfehlen mindestens 6 Quadratmeter Platz für zwei Tiere. Es versteht sich, dass Kaninchen möglichst nicht alleine gehalten werden sollten, da sie sonst vereinsamen. Etwas mehr Futter zu Beginn der kälteren Jahreszeit hilft ihnen, sich eine schützende Fettschicht anzufressen. Um das Einfrieren des Trinkwassers zu verhindern, gibt es im Handel entsprechende Wärmeplatten für die Näpfe.

Innen oder außen – unerheblich davon, welchen Platz Sie für Ihre Tiere wählen, beachten Sie: „Kaninchen sind territoriale Tiere. Häufige Standortwechsel bedeuten für sie Stress. Es ist daher nicht von Vorteil, die Tiere täglich morgens ins Außengehege zu bringen und abends wieder herein zu holen. Legen Sie möglichst einen Standort fest. Zu hohe, häufige Temperaturunterschiede können außerdem zu Krankheiten führen.“, so Tierärztin Dr. Anette Fach.

© Copyright TASSO e.V.


Es passiert vor unserer Haustür: Katzen als Delikatesse

Mo, 22.Februar 2010 von: Helke Romann Kategorie: Tierschutz Allg., Videos

TASSO-Newsletter 22.2.2010

Der Starkoch Beppe Bigazzi schockierte kürzlich in Italien in einer populären Kochsendung des Fernsehsenders RAIUNO die Zuschauer durch sein Geständnis, Katzen als Delikatesse zuzubereiten. Der Auftritt löste in Italien Empörung aus. Bigazzi allerdings verteidigte seine Rezeptur mit dem Hinweis auf einen uralten toskanischen Brauch, wonach tote Katzen 3 Tage in einen kalten Bach gelegt würden, um das Fleisch zarter zu machen.

Auch in ländlichen Gegenden der Schweiz steht man dem Verzehr von Katzen auch heute noch offensichtlich nicht immer ablehnend gegenüber, wie der Tierschutzverein Vier Pfoten berichtet. Dort hat der Verzehr von Katzen sogar eine lange Tradition und war durch die Nahrungsknappheit während des Zweiten Weltkrieges in weiten Bevölkerungsschichten Usus. Man muss also nicht bis nach China schauen. In der Schweiz ist nur der Handel mit Katzenfleisch verboten, daher gibt es Bauern die völlig legal ihre überzähligen Tiere schlachten und essen können.

Übrings, Bigazzi wurde bei seinem Sender RAI TV nach dieser Sendung gefeuert.

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Das schmutzige Geschäft mit der Ware Hund

Sa, 5.Dezember 2009 von: Helke Romann Kategorie: Tierschutz Allg., Videos

Auszug vom TASSO Infoblatt „Der Tiernotruf“
Ausgabe Sommer 2009

Hände weg von Hunden zu Dumpingpreisen!

Es ist ein grausames Geschäft mit wehrlosen, gerade geborenen Lebewesen, das in Zahlen gar nicht mehr zu fassen ist. Genährt wird es durch Mitleid und Unwissenheit der Käufer einerseits sowie durch erbarmungslose Skrupellosigkeit profitgieriger Händler anderseits.

Link: VIER PFOTEN - Skrupelloser Welpenhandel Aufgedeckt

Das Angebot an jungen Hunden jeder Rasse, Farbe und Größe zu Dumpingpreisen übersteigt die Nachfrage bei weitem und wächst fast monatlich. Dabei kommen die halb verhungerten, ausgemergelten, durch ganz Eurpa gekarrten und viel zu früh von der Mutter getrennten Tiere nicht mehr nur aus Osteuropa, wie man früher dachte. Belgien und die Niederlande sind jüngst der Umschlagplatz Nummer 1, weil es so viel seriöser klingt, Deutschland ist leider das Hauptabnehmerland für diese tierschutzwidrigen Handel.

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