Tierschutz Nienburg

"Drakenburger Heide" e.V.

Kategorie Archiv für ‘Internes’

„Tag der offenen Tür“ am 28.08.2011

Di, 9.August 2011 von: Leitung Kategorie: Internes

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Am 28. August 2011 veranstaltet das Tierheim Drakenburg von 11 – 17 Uhr wieder seinen

Tag der offenen Tür

an dem die Besucher ein umfangreiches Programm erwartet.

Es besteht die Möglichkeit sich über die zu vermittelnden Hunde und Katzen zu informieren und vielleicht möchte ja der eine oder andere Besucher einem Vierbeiner ein neues schönes Zuhause geben.

Wie in den Vorjahren werden zahlreiche befreundete Vereine, wie z.B. die Tiertafel, NABU usw. einen Stand auf dem Tierheimgelände haben und über ihre Arbeit Auskunft geben.

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Katzentot auf Heemsener Weg

So, 31.Juli 2011 von: Leitung Kategorie: Internes

motto.jpgUnsere Tierheimkatze Motte wurde auf dem Heemsener Weg, welcher nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge freigegeben ist, angefahren. Sie schleppte sich noch zu uns ins Tierheim. Beim Tierarzt wurde festgestellt, dass sich eine Rippe durch die Lunge gebohrt hat. Für Motte gab es keine Rettung.

Wir fragen uns:

1. Warum kümmerte sich der Unfallverursacher nicht um das verletzte Tier?

2. Warum wird trotz Verbots, der Heemsener Weg noch als Durchgangsstraße von der Öffentlichkeit genutzt?

3. Wann werden die Gemeinden aktiv und setzen die geplante Sperrung durch eine Schranke etc. in die Tat um?

4. Wenn man den Heemsener Weg schon unrechtsmäßig benutzt, warum wird die Straße als Rennstrecke angesehen, besonders hier am Tierheim?

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TierheimTV zu Besuch im Tierheim

Do, 21.Juli 2011 von: Helke Romann Kategorie: Internes, Videos

Vor ein paar Wochen war das Team vom TierheimTV, welches für unseren Verband eine Dokumentation über ein paar Mitgliedgliedern des VNTs machen sollte, zu Besuch.

Das Ergebnis des Drehs kann sich sehen lassen. Sie können sich das kleine Kunstwerk hier anschauen:

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Radio 21 im Tierheim Drakenburg

Mo, 11.Juli 2011 von: Helke Romann Kategorie: Internes

Am 07.07.2011 war der Radiosender „Radio 21“ im Tierheim Drakenburg.
Der Moderator hat die stellvertretende Tierheim-Leiterin, Frau Bock und die kommissarische 2. Vorsitzende, Frau Heidrich zu der Problematik „ausgesetzter Tiere zur Ferienzeit“ interviewt.
Jedes Jahr kommen ca. 300.000 Tiere in die deutschen Tierheime, weil ihre Besitzer sie nicht mehr haben wollen, zur Ferienzeit erhöht sich die Zahl noch mal dramatisch. Die Katzen werden in Pappkartons „entsorgt“, Hunde auf Raststätten ausgesetzt. Dies ist kein Kavaliersdelikt und kann mit bis zu 25.000,00 € bestraft werden.

Dabei gibt es doch viele andere Möglichkeiten das Haustier in der Ferienzeit unterzubringen.

„Man kann Freunde oder Nachbarn bitten, sich während der Urlaubszeit um das Tier zu kümmern, evtl. sogar auf Gegenseitigkeit, nimmst du mein Tier, nehme ich dein Tier, wobei zu beachten ist, das Katzen am liebsten zuhause in ihrer vertrauten Umgebung bleiben wollen,“ so Frau Heidrich, „oder Hund, Katze und andere Kleintiere in Pension bringen. Dann aber bitte das Tier rechtzeitig anmelden, denn auch diese Kapazitäten sind begrenzt.“

„Wir haben auch die Erfahrung gemacht, daß nach Ende der Ferienzeit vermehrt ältere Tiere ausgesetzt werden. Es werden aus dem Urlaub kleine, süße Katzenbabies oder niedliche Hundewelpen mitgebracht“, so Frau Bock „und die alten, evtl. kranken Tiere sind dann über und werden ausgesetzt.“

Im Moment hat das Tierheim vermehrt Perserkatzen aufgenommen, die im Landkreis Nienburg teilweise in erbärmlichen Zustand gefunden wurden. So mußten die Katzen geschoren werden, weil das Fell total verfilzt war und einigen Persern mußten Zähne gezogen werden. Eine Perserkatze wurde in der Tierklinik an den Tropf gelegt, aber trotz aller Bemühungen konnte sie nicht gerettet werden und ist verstorben.

Frau Bock und Frau Heidrich weisen in diesem Zusammenhang noch mal daraufhin, daß eine Kennzeichnungspflicht auch für Katzen wünschenswert wäre, weil dadurch ausgesetzte und auch entlaufene Tiere schneller ihrem Besitzer zugeordnet werden können, bzw. es nicht mehr zu Aussetzungen kommt.

Die aktuelle Situation sieht so aus, daß im Moment kein Zwinger für Katzen mehr frei ist. Im Gegenteil, das alte Hundehaus wird wie schon seid über 4 Jahren in den Sommermonaten für Fundkatzen, die natürlich erst einmal in Quarantäne müssen, genutzt, sowie für Katzenbabies, die auch noch nicht im normalen Katzenhaus untergebracht werden können.

Außerdem sind viele Katzen privat bei Tierfreunden untergekommen, die sie pflegen und aufpäppeln, bis sie vermittelt werden können. „Sogar unser Tierschutz-Büro wird schon von Katzen „bewohnt“,“ so Frau Bock.

„Unser Appell richtet sich deshalb noch mal an alle Katzenbesitzer“, so die beiden Tierschützerinnen, „bitte alle Katzen kastrieren lassen, auch die Katzen, die normalerweise nicht nach draußen kommen, dann hat die sogenannte Katzenschwemme irgendwann einmal ein Ende.“

„Vielleicht kann der eine oder andere Tierfreund uns ja auch mit einer kleinen Spende unterstützen, da die Kosten für die neuen Elektro-Leitungen nach dem Fast-Brand im Katzenhaus ein riesiges Loch in unseren sowieso schon knappen Etat gefressen haben“, so Frau Heidrich.

Wer das Tierheim Drakenburg unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto der Volksbank Nienburg, BLZ 25690009, Kto.-Nr. 7218401 tun.


Strombrand im Tierheim

Di, 28.Juni 2011 von: Leitung Kategorie: Internes

heidorn1Noch mal Glück gehabt

Riesiges Glück hatte das Tierheim Drakenburg in der Nacht zu Montag. In dem alten Zwischentrakt hat es einen Kurzschluß gegeben, ausgelöst durch einen durch geschmorten Verteiler.
Die Tierheim-Mitarbeiter bemerkten am Montag morgen, daß es im Katzenhaus keinen Strom gab. Nur mit einer beherzten und wahrlich ehrgeizigen Suche von Herrn Leiding, Mitarbeiter der Firma Heidorn, wurde der Fehler in der Stromzuführung tief in der Dachbodenisolierung des Tierhauses gefunden.
„Wir hätten fast einen Brand im Dachstuhl des Katzenhauses erlebt. Nur die Verkettung von einigen Umständen hatte schlimmeres verhindert. Die abgebrannte Verteilerdose war nicht ganz am Holzbalken angebracht worden, gerade der Teil, welcher abbrannte, hing in der Luft, so dass sich der Schmorbrand nur auf die Verteilerdose beschränkt hatte. Grund des Defektes waren starke Leistungsabnahmen plus verrottete Dosenklemmen gewesen“, so die diplomierte Ingeneurin (FH) Helke Romann. (mehr …)

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Wohin mit einer gefundenen Landschildkröte?

Mi, 15.Juni 2011 von: Helke Romann Kategorie: Internes, Tierschutz Allg.

Unsere liebe Tierfreundin Simona Uffenkamp (Mona) hat sich der kleinen Landschildkröte angenommen und dafür gesorgt, dass sie in fachmännische Hände gelangt.

An dieser Stelle wollen wir Dir, liebe Mona, recht herzlich für Dein besonderes Engagement danken!

Lesen Sie bitte hier den Bericht von Mona und schauen Sie, wie wohl sich die Landschildkröte in ihrem neuen Gehege fühlt:

Über den Sinn der privaten Haltung von exotischen Wildtieren kann ja bekanntlich gestritten werden.  Die griechische Landschildkröte, welche vor kurzem in Nienburg gefunden wurde, hätte  hier in Deutschland keine Chance gehabt, in der freien Wildbahn zu überleben.
Wie also hält man ein solches Tier einigermaßen artgerecht? Eine Haltung im Terrarium ist nicht nur zu klein, sondern auch Tierquälerei, so haben diese Tiere in ihrer Heimat doch Reviere von knapp 2 ha Größe (fast so groß wie 3 Fußballfelder).

Im Internet stieß ich neben einigen informativen Foren zum Thema auch auf folgende Seiten:
http://www.landschildkroete.net/
http://www.sigs.ch/
http://www.landschildkroeten.de/ernaehrung-futterpflanzen/

schildkroeteDort wird ziemlich schön beschrieben, wie man ein Wohlfühlrefugium für Landschildkröten einrichten kann, ein Projekt welches nur Eigentümer eines eigenen Gartens mit den nötigen Kleingeld in Angriff nehmen können…
Auch über die artgerechte Fütterung wird dort ausführlich geschrieben, denn falsche Ernährung und Mangel an UV Licht führen leider immer wieder zu Erkrankungen und Panzerdeformationen wie es bei „unserer“ Landschildkröte der Fall war. Ein solcher Panzerschaden bleibt ein Leben lang bestehen, beeinträchtigt das Tier zwar meistens nicht, ist aber ein Zeichen für falsche Haltung.

Die Errichtung eines solchen Geheges kommt für unser kleines Tierheim leider zur Zeit nicht in Frage, zumal griechische Landschildkröten unter das Artenschutzgesetzt fallen und ohne eine gültige Cites Bescheinigung in Niedersachsen grundsätzlich beschlagnahmt werden und nur in einer der anerkannten Auffangstationen gehalten werden dürfen.

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