Tierschutz Nienburg

"Drakenburger Heide" e.V.

Kategorie Archiv für ‘Tierschutz Aktuell’

WO SIND DIE ÜBER 70 menschenbezogenen HAUSKATZEN AUS DEM LANDKREIS NIENBURG hin?

Mo, 27.Juli 2015 von: Leitung Kategorie: Tierheim, Tierschutz Aktuell

fundkatzenDas Tierheim Drakenburg führt eine Kartei für vermisste Tiere. In diesem Jahr ist sie bereits im Juni bis oben hin voll.
Über 70!!!!! Hauskatzen werden seit Anfang 2015 im Landkreis Nienburg vermisst! Die Dunkelziffer wird sicherlich um mind. das 2-fache höher liegen.

Nun stellt sich die Frage: Wo sind die Tiere?

1. Möglichkeit: Sie streunern herum und kommen irgendwann wieder nach Hause. Leider zieht es auch kastrierte Katzen von Zuhause weg! Hormone und Instinkte sind eine Erklärung.

2. Möglichkeit: Die Tiere sind evtl. leider verunfallt.

3. Möglichkeit: Katzen laufen einer Person zu, werden gefüttert und ihnen wird ein Schlafplatz angeboten.
–> Konsequenz: DIE TIERE GEHEN NICHT ZURÜCK nach Hause
Besonders ärgerlich und sehr traurig ist, dass die Finder die Tiere im geringsten Fall dem Tierheim als Fund melden oder sich sogar weigern das Fundtier im Tierheim abzugeben!

DAS GEHT SO NICHT!
Diese Personen machen sich einer Fundunterschlagung schuldig. Das ist kein Kavaliersdelikt!

Auffällig ist, sobald das Tier krank wird, oder lästig, wird es dem Tierheim gemeldet. Generell erreichen das Tierheim in der Regel primär sehr kranke Tiere, alte oder verhaltensauffällige Tiere.
Die „niedlichen und süßen“ werden einfach behalten.

Diese Leute, die ein zugelaufenes, zutrauliches und menschenbezogenes Tier behalten, welches sicherlich (100%ig) einen Besitzer hat, möchten wir gerne mal den verzweifelten Tierhaltern gegenüber setzen, welche ihr Tier schon lange vermissen.

Die Ungewissheit, was mit dem Tier passiert sein könnte, treibt viele in die Verzweiflung!
Muss das sein?

Bitte sensibilisieren Sie Freunde und Bekannte, denen ein Tier zu läuft, dieses wenigstens dem örtlichen Tierheim zu melden! Nicht nach einem Monat, nicht nach einem Jahr, sondern sofort.


Kastrationsaktion Fichte/Körnerstraße

So, 26.Juli 2015 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

21.07.15 SPENDENTICKER: 1336,26€

Kastrationsaktion Fichtestraße/Körnerstraße

In jeder Stadt und in jedem Dorf gibt es „tierliebe“ Menschen, die fremde Katzen füttern, ohne sich um die Kastration dieser Tiere Gedanken zu machen.
Durch diese Unvernunft entstehen sogenannte „Hotspots“ in denen sich die Katzen unkontrolliert vermehren.

So ein Hotspot ist in der Fichtestraße/Körnerstraße in Nienburg zu benennen.
Das Tierheim Drakenburg greift auf die Rücklagen des Tierschutzvereins zurück und wird 10 nicht-menschenbezogene Streuner/Straßenkatzen aus diesem Bereich kastrieren lassen. Wir gehen davon aus, dass es sich bei der Anzahl der Katzen leider um ein Vielfaches derer handelt, die wir budgetmäßig kastrieren lassen können. Die Aktion startet heute!

Sehr hilfsbereiten Anwohnern wurde das Betreuen der Lebendfallen und die Überbringung der Katzen zum Tierarzt zwecks Kastration anvertraut!
Vielen Dank!

Wenn wir von 10 weiblichen Katzen ausgehen, dann bedeutet das Kastrationskosten für unseren Verein von über 1000 Euro!
Wir bitten daher die Bürger aus Nienburg, besonders, die Anwohner aus der Fichtestraße/Körnerstraße, um eine Unterstützung hinsichtlich der Kastrationskosten.

Die Problematik der unkastrierten Streunerkatzen geht alle was an, nicht nur die Tierschutzvereine, nicht nur die Stadt, sondern
auch die Bürger! Viele gehen an dem Katzenelend vorbei, schütteln mit dem Kopf, regen sich sogar auf, aber aktiv werden, wollen die wenigsten. Zeigen Sie Hilfsbereitschaft und lassen Sie bitte die Tierschutzvereine nicht mit der Problematik alleine.

Jeder, der bereit ist, uns bei der Kastration der 10 Streunerkatzen zu unterstützen, möge doch bitte auf unser Vereinskonto:

Volksbank e.G. Nienburg
BIC: GENODEF1NIN
IBAN: DE59256900090007218401

einen kleinen Beitrag für die Kastration der Katzen, mit dem Vermerk“ Kastration Fichtestraße“, leisten.
Jeder Cent zählt!

Wir werden einen Spendenticker einrichten. Das Vereinskonto wird täglich überprüft und jede Veränderung, hinsichtlich dieses Spendenaufrufes, wird vermerkt.

Vielen Dank schon mal für Eure Unterstützung!

Wir danken u.a. Meike Baum und ihre Kollegen/Freunde für eine sehr großzügige Spende von 500 Euro, sowie die GBN Wohnungsunternehmen GmbH für einen tollen, auch sehr großzügigen, Betrag für das Projekt!

Update:
Momentan beherbergt das Tierheim aus der Körnerstraße:

4 ca. 6 Wochen alte Kitten
7 kleine Kitten im Alter von ca. 1-3 Monaten
3 Groß-Katzen wurden bereits kastriert und gechipt!


Katzenjammer muss nicht sein! (aus der Broschüre der Tierärztekammer Niedersachsen)

Do, 25.Juni 2015 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

Katzenleid— Der Mensch ist schuld!

Aus der Broschüre „Katzenjammer“ der Tierärztekammer Niedersachen

Verantwortungslose Menschen kümmern sich nicht um ihre Katzen oder setzen sie aus, was gesetzeswidrig ist. Die Folge: verwilderte Katzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen und unter erbärmlichen, tierschutzwidrigen Umständen ihr Leben fristen müssen. Eine einzige Kätzin hat nach zwei Jahren über 30 Nachkommen! Katzenwelpen kommen oft schon krank zur Welt, ohne Chance zu überleben.

Hunger, Infektionskrankheiten und massiver Parasitenbefall gehören zum traurigen Alltag freilebender Katzen, die bei vielen Menschen Mitleid und den Wunsch erwecken zu helfen. Auf der anderen Seite gibt es Bürger, die sich belästigt fühlen und solche, die auf grausame Art die Tiere verletzen oder töten.

Helfen, aber richtig!

Füttern allein ist keine Hilfe, ist zwar oft gut gemeint, aber kurzsichtig und Wegbereiter für noch größeres Katzenleid:

Es werden immer mehr Tiere angelockt, die sich „dank“ der Fütterung noch besser fortpflanzen können. Territorialaggressionen, die zu Verletzungen und Übertragungen von Krankheiten führen, sind die Folge. Der Stress untereinander wächst ständig, schwächt das Immunsystem und macht krank.

Sinnvolle Hilfe hat zum Ziel, die Population von Katzen, die keinem Besitzer zugeordnet werden können, möglichst überschaubar zu halten.

Füttern, ohne die Katze zu kastrieren, ist tierschutzwidrig!

Da es sich in den allermeisten Fällen um verwilderte Katzen handelt, die große Scheu vor dem Menschen haben, können sie nur mit speziellen Fallen eingefangen werden. Solche Aktionen müssen gut geplant werden! Wünschenswert und sinnvoll ist die Zusammenarbeit von Behörden, örtlichen Tierschutzvereinen, Tierarztpraxen und engagierten Bürgern. Die Fallen müssen regelmäßig, d. h mehrmals am Tag, kontrolliert werden, damit die Tiere möglichst schnell zur Kastration in eine Tierarztpraxis gelangen und wieder freigelassen werden können.
Wichtig ist ein behutsamer Umgang mit den Tieren in den Fallen. Lichtdurchlässige Fallen müssen mit einer Decke abgedeckt werden und sollten vorsichtig transportiert werden, um die Belastung für die eingesperrten Katzen möglichst gering zu halten.
Eine Kennzeichnung durch Chip und Registrierung über die Tierarztpraxis vermeiden überflüssige Narkosen, falls die Tiere wiederholt in Fallen gehen. Nach Ausschlafen der Narkose werden sie in ihrer gewohnten Umgebung, also am Ort des Einfangens, wieder freigelassen.

Warum Katzen wieder aussetzen?

Die Tiere sind wild und lassen sich nicht zähmen. Sie sind nicht auf den Menschen geprägt und kennen keine Bewegungseinschränkung. Die Haltung im Tierheim bedeutet großes Leiden für diese Katzen und nicht selten sterben sie an Folgen von Stress.

Sie bemerken eine Katze in Ihrem Garten… Was ist zu tun?

Bitte nicht füttern! Denken Sie daran, dass auch viele gut versorgte Hauskatzen Freigang haben und unterschiedlich große Reviere für ihre Streifzüge nutzen. Würden Sie solch eine Katze anfüttern, käme sie regelmäßig und die Futterquelle würde außerdem noch weitere Tiere, auch ungebetene, anlocken und schon hätten Sie ein Problem!
Sie haben die Katze schon häufiger gesehen und sie lässt sich anfassen. Vielleicht ist sie entlaufen und es handelt sich um ein Fundtier, das sie beim Fundbüro oder Ihrem örtlichen Tierschutzverein melden können. Hat die Katze eine Kennzeichnung (Chip oder Tätowierung) und ist in einem Haustierregister registriert, wird der Besitzer schnell gefunden. Bis dahin steht sie unter Obhut der Behörde.

Übrigens…

Menschen, die regelmäßig fremde Katzen füttern, werden zu Tierhaltern mit allen Verpflichtungen, die das Tierschutzgesetz vorschreibt. Sie sind zuständig für artgemäße Pflege, Ernährung, verhaltensgerechte Unterbringung und Kontrolle der Fortpflanzung!

Zu guter Letzt…
… noch ein paar Worte an alle Katzenbesitzer und solche, die es werden möchten:
Denken Sie daran, wenn Sie ein Kätzchen anschaffen, übernehmen Sie für die nächsten ca. 15 bis 18 Jahre eine Verantwortung für Ernährung, artgerechte Haltung und Gesundheitsvorsorge (Impfungen, Wurmkuren, Floh- und Zeckenmittel) dieses Lebewesens.

Denken Sie auch an zusätzliche Kosten, wenn Ihr Tier krank wird.
Stellen Sie die Versorgung Ihrer Katze sicher, wenn Sie Urlaub machen.
Bieten Sie Ihrer Katze möglichst nicht draußen Futter an, damit keine fremden Tiere angelockt werden.

Zu empfehlen für Katzen mit Freigang sind Katzenklappen mit Magnetvorrichtung, so dass nur die eigene Katze, die ein entsprechendes Halsband trägt, ins Haus gelangen kann.
Diese Maßnahmen sind die allerbeste Möglichkeit,
Katzenleid zu verringern und somit die effektivste
Art von praktiziertem Tierschutz!


Helfen Sie uns den Tieren zu helfen!

Sa, 20.Juni 2015 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

hundEigentlich möchte man nicht unbedingt wissen, wie es hinter verschlossenen Türen aussieht, aber gerade zum Wohle des einen oder anderen Tieres, sollte man genauer hinsehen und Missstände melden.
Die primäre Anlaufstelle hinsichtlich einer Tiervernachlässigung oder gar Quälung ist das zuständige Veterinäramt, welches den Fall aufnimmt und bearbeitet. Man kann diese Fälle aber auch dem Tierheim melden. Das Tierheim Drakenburg verfügt glücklicherweise über den ehrenamtlichen „Tierhaltungsprüfer“ Herr W. Füllgrabe , welcher sich zeitnah den Verdachtsfällen annimmt, die Gegebenheiten überprüft, einen Bericht verfasst und dieses an das Veterinäramt weiterleitet.
Man muss dabei aber bedenken, dass weder das Tierheim noch Herr Füllgrabe ein Tier enteignen dürfen. Dieses obliegt allein dem Veterinäramt. Ganz machtlos ist der Tierschutz aber nicht. Daher melden Sie bitte dringende Verdachtsfälle umgehend. Um einer Tiermisshandlung schnell und effektiv nachgehen zu können, benötigt man genaue Informationen, wie z.B. den Aufenthaltsort des Tieres und die Art der Misshandlung bzw. Vernachlässigung. Diese Informationen geben Sie bitte direkt an das Veterinäramt bzw. an das Tierheim weiter.
Das Tierheim Drakenburg können Sie auf unterschiedliche Art erreichen, entweder persönlich vor Ort, über Telefon (05024/8433) oder über email: tierschutz-nienburg@gmx.de bzw. über die email des Tierhaltungsprüfers Herr Füllgrabe aeroplan.w@kabelmail.de.
katzen
Im Tierheim Drakenburg wurden bereits eine Menge Tiere gepäppelt, welche mit Hilfe von Herrn Füllgrabe und des Veterinäramtes aufgenommen werden konnten. Oft treibt es den Mitarbeitern die Tränen in die Augen, wenn man ein stark abgemagertes, misshandeltes oder gar geschlagenes Tier empfängt. Entschädigend ist die unendliche Dankbarkeit des Tieres. Jeden Tag erholt es sich mehr. Alle im Tierheim Drakenburg geben sich die größte Mühe das Tier körperlich und seelisch wieder aufzubauen. Dieses gelingt nahezu immer durch die Hilfe der Fürsorge der Mitarbeiter und der unendlichen Hingabe der Ehrenamtlichen.
Ob Hund, Katze oder Maus, jedes Lebewesen hat ein Recht auf ein artgerechtes, liebevolles Zuhause. Helfen Sie uns den Tieren zu helfen und melden Sie jede Misshandlung!


Unermüdlich für den Tierschutz im Einsatz

Mi, 27.Mai 2015 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

Nienburg – von Leif Rullhusen. Wenn Walter Füllgrabe an der Haustür eines Tierbesitzers klingelt, ist er auf so einiges vorbereitet. Selbst mit einem Kleinkalibergewehr wurde zur Begrüßung schon auf den engagierten Tierschützer geschossen.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Kreiszeitung.


Was für ein schöner Tag :-)

So, 19.April 2015 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

welpenlukerueckenLiebe Tierfreunde,
heute war ein wunderschöner, sonniger Tag. Unsere Tiere und wir haben ihn genossen. Da wir mit Euch gerne immer die Impressionen unseres Tierheimes mit Euch teilen, hoffen wir, dass Ihr einen kleinen Eindruck erhaltet, warum wir uns nichts schöneres vorstellen können, als mit unseren Tieren den Sonntag zu verbringen.

Das könnt Ihr übrigens auch. Ob Ihr Euch nun einen Hund zum Spazieren gehen nehmt, mit den Katzen schmust, mit den Hunden auf der Wiese mit der Decke liegt oder einfach unsere Schwalben beobachtet.petriundellitheo
Das Tierheim ist eine wahre Oase und eine rießen Freude für alle! Schaut Euch einfach die kleine Bilderreihe an und wir hoffen, dass es Euch gefällt und Ihr seht, dass sich unsere Tiere einfach nur wohl fühlen.

Schönen Sonntag Euch allen!!!chakalukehuehner
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