Tierschutz Nienburg

"Drakenburger Heide" e.V.

Kategorie Archiv für ‘Tierschutz Aktuell’

Vielen Dank an Jule und Luisa

So, 1.Oktober 2017 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

                               Jule und Luisa sind 2 ganz liebe Tierfreundinnen, welche eine großartige Idee hatten.
Sie beschlossen für unser Tierheim am vergangenen Altstadtfest zu sammeln. Gesagt, getan!
Am Mittwoch kamen sie nun im Tierheim vorbei, um ihre stolze Spende von 78 Euro zu übergeben.
Wir nahmen das Geld glücklich in Empfang. Mit Absprache der beiden Tierschützerinnen verwenden wir die Spende, um Medikamente für unsere ältere Hunde-Dame Greta zu bezahlen. Die liebe Hündin leidet an Arthrose und hat bei uns im Tierheim ein Plätzchen gefunden, wo sie bleiben kann.
Nichts desto trotz suchen wir eine Pflegestelle für die liebe Hündin, da sie ihren Lebensabend doch lieber in einem wohligen Zuhause verbringen sollte.

Aber erstmal wird sie von uns versorgt und das nun auch mit der Hilfe von Jule und Luisa.

Vielen Dank an Euch beide! Ihr seid kleine Engel 


Keine verwilderten Katzen ins Tierheim

Mi, 9.August 2017 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

lebendfalleLiebe Tierfreunde,
auch auf die Gefahr hin, dass wir in ein Wespennest stoßen, posten wir einen alten Artikel von uns aus 2013. Das Thema bleibt leider immer aktuell:

Vom 10. Mai 2013
Keine verwilderten Hauskatzen ins Tierheim!

Es häufen sich in letzter Zeit Anrufe von verzweifelten Haus- und Gartenbesitzern, die sich über nicht-handzahme (verwilderte), freilebende Katzen beschweren. Es wird von uns erwartet, dass wir diese Tiere im Tierheim aufnehmen. Dieses werden wir nicht tun! Natürlich muss den Menschen, aber in erster Linie dem Tier geholfen werden. So ist unser Grundsatz bei verwilderten Katzen:

Einfangen und kastrieren lassen: ja

Im Tierheim unterbringen: nein

Bitte lesen Sie den kompletten Artikel und überlegen Sie dann, wie sinnig es ist, eine verwilderte Katze im Tierheim unterzubringen:

Die Broschüre Katzenjammer, entstanden aus einer Initiative der Ärztekammer, sagt folgendes über verwilderte Katzen aus und wir zitieren:

„Die Tiere sind wild und lassen sich nicht zähmen. Sie sind nicht auf den Menschen geprägt und kennen keine Bewegungseinschränkungen. Die Haltung im Tierheim bedeutet großes Leiden für diese Katzen und nicht selten sterben sie an Folgen von Stress… „.

Würden wir verwilderte Katzen im Tierheim aufnehmen, würden wir gegen das Tierschutzgesetz §1 S.2 verstoßen „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen“.

Natürlich müssen diese freilebenden, verwilderten Katzen kastriert werden. Aus diesem Grunde stellen Tierschutzvereine, wie z.B. das Tierheim Drakenburg, Lebendfallen zur Verfügung, um die Tiere einzufangen, kastrieren und chippen zu lassen. Das zusätzliche Kennzeichnen durch einen Chip und Registrierung vermeiden überflüssige Narkosen, falls die Tiere wiederholt in die Falle gehen und kastriert werden sollen.

Diese Tiere müssen aber wieder das freie Leben genießen dürfen, wie vorher auch. Denn eingesperrt in einem Zwinger würden sie elendig zu Grunde gehen!

Wir sind nicht in der Lage alle Kosten selber zu tragen, deswegen fordern wir u.a. die sofortige Kastrationspflicht für alle freilaufenden Katzen!

Wie können Sie helfen:

1) lassen sie ihre freilaufenden Katzen kastrieren!

2) füttern sie keine verwilderten Katzen an. Sie fördern die Vermehrungsfähigkeit dieser Tiere und Sie werden bei anhaltender Fütterung zu Tierhaltern mit allen Pflichten. Sie wären dann zuständig für:

– artgemäße Pflege

– Ernährung

– verhaltensgerechte Unterbringung

– Kontrolle der Fortpflanzung (Kastration)

Bedenken Sie dieses bitte!


Was passiert mit den Kitten, welche Hobbyvermehrer nicht verhökern können? Sie werden verschenkt… .

So, 30.Juli 2017 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

                               Ist dieses nun provokant ausgedrückt? Ja vielleicht. Aber es ist Realität,

Schaut man in die sozialen Netzwerke, so häufen sich die Meldungen, dass „Katzenbabys“ abzugeben sind, eventuell gegen Schutzgebühr, aber auch gerne mal umsonst.
Ebenso laut sind die Rufe nach „Katzenbabys“, welche potentielle Halter aufnehmen wollen.

Oft übersteigt aber das Angebot die Nachfrage. Wohin dann mit dem Tier?
Schnell werden die Tiere an Menschen gegeben, welche sich dann so gar nicht überlegt haben, ob sie überhaupt ein Tier haben möchten.
Diese Tiere landen dann an der Straße, im Wald, in Kellern … .Jedenfalls will man sich nicht mehr um diese Tiere kümmern.

Wenn diese Tiere Glück haben, werden sie nicht überfahren, werden nicht von Wildtieren verspeist, oder sterben nicht an furchtbaren Krankheiten.
Diese Tiere landen dann im Tierheim. HAUFENWEISE!

Das Resultat an diesem Wochenende sind 5 kleine Kitten, alle aus unterschiedlichen Regionen.
Dem gegenüber stehen über 40 Tiere aus den letzten Wochen, alle jung, teils gesund, teils schwer krank.
Vergessen von ihren „Haltern“, nicht gewollt von den ehemaligen Besitzern?
Wir wissen es nicht! Noch gehen wir davon aus, dass diese „verloren gegangen sind“. In den meisten Fällen. In anderen Fällen wissen wir es besser… .

Wir wissen eigentlich nur, dass viele Katzenbesitzer zu leichtfertig mit ihren Tieren umgehen, diese nicht kastrieren lassen und somit Tierleid fördern!
Freigänger an dicht befahrenden Straßen halten, wo sie massenweise überfahren werden.
Wird die „alte“ Katze von der Straße gekratzt, holt man sich eben vom Kumpel, Bekannten, Nachbarn eine neue!

So geht das nicht!

Wir bitten die Stadt Nienburg und alle Gemeinden im Landkreis Nienburg um die Kastrationsverordnung!


Woran scheitert die Katzenverordnung im Landkreis Nienburg/Weser?

Di, 11.Juli 2017 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

„Sie müssen sofort weg“ ist ein Satz, womit es meistens anfängt, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Mehrmals im Monat werden Katzen gemeldet, die sich in Gärten oder einem Schuppen angesiedelt haben. Unkastriert, meistens verwildert/nicht menschen bezogen, nach Futter suchend, manchmal krank oder verletzt, sind sie Anwohnern schnell ein Dorn im Auge.

Unser Angebot, die Katzen auf unsere Kosten einzufangen, zu kastrieren, behandeln, impfen und markieren, sie vor Ort frei zulassen und für das Futter zu sorgen reicht den Leuten oft nicht. Nein, JETZT, SOFORT, UMGEHEND müssen die Tiere WEG!

Dabei fing es meistens harmlos an. Die Katze hätte sich Monate lang vom „Igelfutter“ ernährt, wir haben sie nicht gefüttert. Oder auch beliebt: Die Katze verträgt sich nicht mit meinen Tieren und muss nun weg. Sehr gerne kommt auch folgende Aussage: Die Katze ist krank und wer kommt für die Kosten auf? (mehr …)


JA zur Kastrationsverordnung in Niedersachsen!

Sa, 17.Juni 2017 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

3Wir zitieren von der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:“ … von der Landesregierung verabschiedeten Änderung der sogenannten Subdelegationsverordnung werden verstärkte Maßnahmen gegen zunehmendes Katzenelend möglich. Künftig können Kommunen eigene Verordnungen zum Schutz freilaufender Katzen erlassen, beispielsweise aus Gründen des Tierschutzes deren Kastration vorschreiben. Dies war bisher nur aus Gründen der Gefahrenabwehr möglich. 

Der für den Tierschutz zuständige Minister Christian Meyer zeigte sich erfreut … .

Nachzulesen ist dieses alles unter der Internetseite des Ministeriums.

http://www.ml.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/landesregierung-geht-gegen-zunehmendes-katzenelend-vor-151789.html


Das Monster Mensch!?

Di, 7.März 2017 von: Leitung Kategorie: Tierschutz Aktuell

schildkroete2

Wir haben heute eine email erhalten mit in diesem Blog veröffentlichten Foto.
An einer Bahnbrücke hing eine tote Wasserschildkröte im Baum!
Was soll denn so etwas? Von alleine ist das Tier nicht in den Baum gekommen.

Ob sie nun lebendig oder gar tot hinein geworfen wurde, das können wir nicht beurteilen.
In beiden Fällen bleibt die Tat einfach abscheulich.

Was ist nur mit den Menschen los… ?! Übrigens fühlen wir uns um die Geschehnisse im Landkreis machtlos.
Vielleicht wäre ein Sachkundenachweis für jede Art von Tier an jeden Tierhalter erforderlich… .
Unglaublich so etwas….

Update: Wir sind auf weitere Optionen aufmerksam gemacht worden. Es könnte auch ein Greifvogel der „Täter“ sein. Mag sein, aber es fällt uns erschreckenderweise leichter die Version mit dem „Mensch“ zu glauben.



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